Unser Verein


Geschichte

1908

Am 26. Mai gründen 12 begeisterte Bergsteiger und Skifahrer den Ruderclub Lindau.

Von unserem befreundeten Ruderverein Wiking Bregenz erhalten die Gründungsmitglieder eine Grundausbildung im Rudern und ihr erstes Ruderboot, ein Gig-Zweier für 30 Kronen.
Nachdem das erste Bootshaus noch einen kurzen Fußmarsch vom kleinen See entfernt lag, kann im Herbst 1908 das erste vereinseigene Bootshaus auf Stelzen am kleinen See bezogen werden.

Bootshaus_alt

1909
Mit dem Eintritt in den Deutschen Ruderverband ist der RCL regattafähig.
1927
Der RCL richtet eine Regatta im kleinen See aus mit allen Bodenseeclubs anlässlich der Einweihung der Seebrücke.
1933
Gründung der Damenabteilung des RCL.
1938 – 1945
Während des 2. Weltkrieges wird der RCL von der Vorsitzenden der Damenabteilung Anni Schmuttermayer zusammengehalten.
Zu dieser Zeit darf nur im kleinen See gerudert werden.
1941
Der RCL gewinnt den ersten Deutschen Meistertitel im Schlagzahlrudern, bei dem es darauf an kam, mit einer vorgegebenen Schlagzahl die Strecke zu bewältigen. Auch in der Disziplin des Stilruderns, hier gewinnt die Mannschaft, die am schönsten und einheitlichsten rudert, ist der RCL sehr erfolgreich.
1948
Nach der Freigabe durch die Allierten kann der „Wiederaufbau“ des RCL beginnen.
Der Bootssteg sowie die meisten Boote waren verheizt und das Bootshaus sehr heruntergekommen.
Mit dem blauen Aluminium-Vierer „Föhn“ werden namhafte Erfolge gefeiert.
1950
Der RCL darf sich wieder Ruderclub Lindau nennen, da er nach dem Krieg nicht aufgelöst, sondern nur der Betrieb stillgelegt worden ist.
1954
Der IRB, Internationale Rudergemeinschaft Bodensee, wird gegründet und damit das Regattanetz erheblich ausgebaut.
1957
Der Jugendachter erziehlt bei der 25. Jubiläumsregatta in Zürich einen grandiosen Sieg unter dem langjährigen Trainer Karl Hoos.
1958
Der RCL wird 50 Jahre.
Bei der Jubiläumsregatta feiert der RCL bei 18 ausgetragenen Rennen 5 Siege.
1960
Das neue, heute noch genutzte, Bootshaus am Aeschacher Ufer in unmitttelbarer Nachbarschaft zum Kanu-Club wird eingeweiht.
Bootshaus_neu

1966
Ein sehr erfolgreiches Jahr für den RCL, allein Willi Kainz erziehlt 8 Siege und 3 zweite Plätze.
1970
Das erfolgreichstes Jahr in der Clubgeschichte: 35 Siege bei 56 Regattastarts
u.a. wird Christoph Kainz Landessieger im Jugendeiner und seine Schwester Susi Kainz deutsche Meisterin im Kinder-Leichtgewichtseiner.
1974
Der RCL richtet die IRB-Regatta in Lindau aus.
1983
Der RCL wird 75 Jahre alt. Gleichzeitig feiert die Damenabteilung ihr 50-jähriges Jubiläum.
1985/86
Das Bootshaus wird renoviert und um einen Anbau erweitert. Dort befindet sich heute die Damenumkleide.
1994
Zum ersten Mal nimmt der RCL bei der 20. Vogalonga in Venedig teil.
1997
Willi Kainz tauscht im Rahmen seiner erfolgreichen Teilnahme an den 24. FISA World Rowing Masters in Adelaide die Flagge des RCL mit dem Ruderclub Sydney. In Folge weht bei den Olympischen Spielen 2000 in Sydney die RCL-Flagge am dortigen Fahnenmast neben der Regattastrecke.
2003
Die ersten Ruderanfänger-Seminare starten.
2004
Roland Braunmiller beschert dem RCL beim Donau-Cup in Ulm endlich wieder einen Regatta-Sieg im Einer.
2008
Der RCL feiert sein 100-jähriges Vereinsjubiläum und die Damenabteilung wird 75 Jahre alt.
2011
Vincent Thomann siegt in Schweinfurt und wird damit Bayerischer Meister im Junioren-Leichtgewichtseiner.
2012
Vincent Thomann qualifiziert sich bei der internationalen Juniorenregatta in München für die Deutschen Juniorenmeisterschaften in Essen. Hier ist im Halbfinale Schluss.
Susi Kainz-Unterkircher und Philipp Kritzler treten in die Fußstapfen ihres Jugendtrainers Willi Kainz und siegen bei den 39. FISA World Rowing Masters in Duisburg im Doppelzweier.
2013
Der RCL richtet die 1. Stadtmeisterschaften in Lindau aus.
Susi Kainz-Unterkircher und Philipp Kritzler können ihren Titel in Varese bei den 40. FISA World Rowing Masters verteitigen.
2015
Der RCL richtet erfolgreich das Bayerische Wanderrudertreffen aus.
Bei den 42. FISA World Rowing Masters holen sich Susi Kainz-Unterkircher und Philipp Kritzler im Doppelzweier erfolgreich den Titel.